Identifizierung Web: Lassen Sie sich Ihren Browser-Fingerabdruck anzeigen
Auf der englischsprachigen Internetseite Panopticlick.eff.org klärt die Electronic Frontier Foundation (EFF) über Tracking-Methoden im Internet auf.
Über einen Klick auf "Test Me" testen Sie, wie einmalig die Konfiguration Ihrer System-Einstellungen ist, die sich aus dem Internet auslesen lassen. Dabei wird anhand von Informationen wie Bildschirmauflösung, Zeitzone und installierten Schriftarten ein möglichst eindeutiger Fingerabdruck Ihres Browsers erstellt.
Oben auf der Seite sehen Sie nach dem Test z.B. durch den Satz "... only one in 281,329 browsers have the same fingerprint as yours.", dass der Fingerabdruck Ihres Browsers nur auf einen von 281.329 Browsern zutrifft und somit für Betreiber von Web-Seiten ziemlich eindeutig erkennbar ist.
Auf Internetseiten werden derartige Techniken verwendet, um wiederkehrende Besucher möglichst eindeutig zu identifizieren. Das klappt mithilfe des Browser-Fingerabdrucks auch dann, wenn z.B. Cookies blockiert werden oder wenn Sie einen Proxy-Dienst für die Anonymisierung verwenden.
Sie schützen sich vor dem Auslesen der Daten, die für die Berechnung des Fingerabdrucks verwendet werden, beispielsweise durch das gezielte Abschalten von JavaScript (z.B. per NoScript im Browser Firefox).
Mittlerweile ist sogar geplant, dass zukünftig per JavaScript auch Hardware-Informationen ausgelesen werden können. Damit wäre die Identifizierung bestimmter Rechner noch besser möglich.
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