Arne Schwarze

Googles Browser Chrome bringt Ihnen Sicherheitslücken

Google hat mit Chrome nun einen eigenen Browser herausgebracht. Bereits am Tag nach der Veröffentlichung sind jedoch erste Sicherheitslücken und Fehler aufgedeckt worden.

Chrome-Logo

Seit dem 02.09. ist die Beta-Version von Chrome erhältlich.

Google hat die Beta-Version der Eigenentwicklung "Chrome" nun für die Öffentlichkeit freigegeben. Der schlanke Browser ist besonders darauf optimiert, Webseiten mit aktuellen Web 2.0-Technologien schnell darzustellen. Tatsächlich schneidet der Browser hier gegenüber Microsofts Internet Explorer und dem Firefox gut ab.

In Sachen Browser-Sicherheit kann Google leider noch nicht auf viele Erfahrungen zurückgreifen. So wurden in der Beta-Version direkt nach der Veröffentlichung erste Probleme entdeckt: Geben Sie die beiden Zeichen :% in die Adresszeile von Chrome ein, stürzt der Browser direkt ab. [Update: Dieser Fehler ist mittlerweile behoben worden] Auf Webseiten kann dies beispielsweise durch Links, die diese Zeichenkette enthalten, herbeigeführt werden.

Auch schwerwiegende Sicherheitslücken sind mittlerweile bekannt geworden. So ist plötzlich die "Carpet-Bomb" genannte Sicherheitslücke in Chrome wieder ein Thema. Im Browser Safari wurde diese bereits Anfang Juli behoben.

Aktuell handelt es sich bei dem Browser noch um eine Beta-Version. Es ist davon auszugehen, dass die Sicherheitslücken vor der Veröffentlichung der finalen Version des Browsers behoben werden. Aufgrund dieser bisher noch nicht behobenen Sicherheitslücken sollten Sie Googles Browser jedoch auf keinen Fall für das alltägliche Surfen verwenden. Besuchen Sie beim Testen des Browsers nur vertrauenswürdige Seiten oder warten Sie ab, bis die Sicherheitslücken behoben wurden.

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Hans-Dieter, 05.09.2008 13:05:
Eure Informationen sind einsame Spitze.Danke, macht weiter so.
Petra, 05.09.2008 18:23:
Eure Informationen sind wirklich spitze und sehr hilfreich. "Chrome" von Google halte ich für bedenklich, denn er wird als Datensammler tätig sein. Mein Internetverhalten wird nicht mehr auf meinem Rechner gespeichert, sondern auf Servern von Google. Ich denke, dass damit Datenhandel besser ermöglicht wird. Google hat "Chrome" doch nur erschaffen, weil IE und Firefox den Wünschen von Google nicht so nachgekommen sind, wie es gewünscht wurde.
Jürgen, 06.09.2008 06:20:
Leiter lässt sich der neue Browser nicht so ohne weiters installlieren,beim versuch erhält man fehler Meldungen,mit dem ich nichts anfangen kann auserdem lassen sich Add-Ons nicht so ohne weiteres mitnehmen.

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