Arne Schwarze

Microsoft gibt Essential Business Server auf

Microsoft ändert seine Strategie im Bereich der mittelgroßen Unternehmen und schafft den Essential Business Server (EBS) komplett ab.

Der große Bruder des sehr erfolgreichen Small Business Servers (SBS) war eigentlich für Unternehmen mit bis zu 300 Mitarbeitern gedacht. Die kostengünstige Kombination zahlreiche Microsoft-Server sollte diesen Unternehmen die Erstellung der benötigten Netzwerk-Infrastruktur auf Microsoft-Basis erlauben.

Nach Aussage von Microsoft bietet der EBS bei der momentanen Entwicklung den Unternehmen schlichtweg keinen Mehrwert. Auch mittelgroße Unternehmen, die eigentlich Zielgruppe des Servers sind, setzen schneller als gedacht auf Kosteneinsparungen durch Virtualisierung, zentrales Management und Cloud-Dienste. Diese Entwicklung sieht Microsoft mit seinen anderen Produkten so gut abgedeckt, dass der EBS überflüssig wird.

Wenn Sie bereits Microsofts EBS nutzen, räumt Microsoft Ihnen vom 30. Juni bis Ende des Jahres freie Lizenzen für die vollwertigen Produkte Windows Server 2008 Standard, Exchange Server 2007 und System Center Essentials 2007 ein.

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