Arne Schwarze

Sicherheitslücke in Opera 10.50 für Windows

In der Windows-Version des Browsers Opera ist eine Sicherheitslücke entdeckt worden, die momentan vom Hersteller untersucht wird.

Secunia gibt an, dass die Sicherheitslücke von Angreifern zur Ausführung von Schadcode genutzt werden kann. Hingegen behauptet Opera, dass ein Ausnutzen der Sicherheitslücke für die Ausführung von Schadcode extrem schwierig ist. Ein Sprecher argumentiert, dass zumindest der Schutzmechanismus Data Execution Prevention (DEP) des Betriebssystems die Ausführung von Schadcode verhindern sollte.

Allerdings ist DEP nicht auf allen Windows-Systemen automatisch aktiv und lässt sich unter Umständen sogar umgehen.

Zumindest ein Absturz des Browsers in der aktuellen Version 10.50 lässt sich über die Sicherheitslücke erreichen. Einen Beweis dafür, dass sich über den Pufferüberlauf Schadcode ausführen lässt, gibt es momentan nicht.

Da noch kein Sicherheits-Update existiert, mit dem Sie die Schwachstelle schließen können, sollten Sie unter Windows momentan einen anderen Browser verwenden.

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