Google-Suche nach "Apple iPad" führt zu Schadsoftware
Internet-Betrüger nutzen das breite Interesse am neuen iPad von Apple zur Verbreitung von Schadprogrammen aus.
Die offizielle Ankündigung für das iPad wurde bereits seit Wochen mit Spannung erwartet, denn immer wieder gab es im Voraus Gerüchte zu dem neuen Gerät. Interessierte suchen dabei vor allem über Google nach Neuigkeiten. Der Suchbegriff "Apple iPad" führte dabei allerdings verdächtig oft zu Internetseiten mit dem Titel "Apple Tablet Announcement January 2010".
Auf diesen Internetseiten wurden die Besucher dann mit falschen Viren-Warnungen dazu gebracht, ein angebliches Anti-Virusprogramm zu installieren, das Trend Micro als "TROJ_FAKEAV.EAM" erkennt. Sobald sich das Programm in Ihrem System eingenistet hat, zeigt es Ihnen falsche Virenwarnungen an und bietet die "Bereinigung" des Systems nach dem Kauf der Vollversion an.
Mittlerweile sind die entsprechenden Seiten aus den Suchergebnissen von Google verschwunden. Falls Sie jedoch auf der Suche nach Informationen zum iPad Opfer der Betrüger geworden sind, sollten Sie Ihr System schnellstmöglich von dem Schadprogramm bereinigen.
Ähnliche
- Achtung: Malware verbreitet sich auf Symbian-S60-Smartphones
- Bildschirmschoner und andere Gratis-Programme für Mac OS schleusen Spyware ein
- Trojaner versteckt sich in E-Mail als angebliche Office 2010 Beta Version
- Falsche Windows XP-Aktivierung erschleicht sich Ihre Kreditkarten-Daten
- Spam-Welle: Nehmen Sie sich vor den neuen betrügerischen Spam-Mails in Acht
GRATIS: News + Ratgeber
Sie erhalten den Newsletter "Netzwerk Internet Sicherheit" und exklusive Angebote.
Zusätzlich erhalten Sie den Ratgeber "Das Anti-Spionage-Paket".
Wir geben Ihre Adresse nicht an Dritte weiter!
Jetzt auf CWlive
Lade...
Top 5
So finden Sie heraus, wer in Ihrem WLAN surft
Wichtiges Windows-Update: Microsoft stopft LNK-Sicherheitslücke
So beseitigen Sie das erste Sicherheitsproblem in Windows 7
Endlich stoppen Sie die Verbreitung von Viren durch den USB-Autostart
Microsoft stellt Fix-it-Tool zum Schutz vor Trojaner-Angriffen über USB-Sticks bereit
Kommentieren Sie jetzt diesen Artikel