Arne Schwarze

Betrüger nutzen Haiti-Katastrophe schamlos aus

Wenn Sie sich über den aktuellen Stand in Haiti informieren oder Geld spenden wollen, müssen Sie mittlerweile im Internet die Augen offen halten.

Betrüger versuchen, die Welle an Hilfsbereitschaft und den Wunsch nach aktuellen Informationen für ihre Zwecke zu nutzen. So finden Sie unter den Suchergebnissen bei Google teilweise bereits Internetseiten, die speziell für entsprechende Suchbegriffe konzipiert wurden und Schadprogramme auf Ihrem Rechnern installieren sollen.

Wenn Sie auf eine solche Seite wechseln, wird Ihnen meist direkt die Installation eines Programms unter einem Vorwand angeboten. Bei der aktuellen Angriffswelle werden Ihnen dort z.B. die Dateien "install.exe" und "Setup_2022.exe" als Downloads angeboten. Diese sollten Sie auf keinen Fall installieren.

Parallel dazu läuft auch der Betrug per E-Mail auf Hochtouren. Spendenaufrufen per E-Mail sollten Sie allerdings generell nicht folgen. Diese lassen sich zu leicht fälschen, sodass Sie ihnen keinerlei Vertrauen schenken könnte. Besuchen Sie stattdessen lieber direkt die Internetseiten der entsprechenden Hilfsorganisationen, z.B. drk.de für das Deutsche Rote Kreuz.

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