Symantec warnt vor gefährlichen Links in Instant Messengern
Im Message Labs Intelligence Report für Juni 2009 beschreibt Symantec die aktuellen Trends von Gefahren im Internet. Besonders die Gefahr bei der Nutzung von Instant Messengern (IM) ist gestiegen.
In den Nachrichten der beliebten Dienste, wie z.B. ICQ und MSN Messenger, werden immer mehr Links auf Internetseiten mit schädlichen Inhalten entdeckt. Auf diesen Seiten wird dann beispielsweise versucht, Schadsoftware auf Ihrem Rechner zu platzieren oder an Passwörter zu gelangen. Während Ende 2008 noch eine von 200 IM-Nachrichten einen Link auf schädliche Inhalte verbreitete, kommt ein solcher Link mittlerweile auf 78 IM-Nachrichten.
Neben dieser Entwicklung weist Symantec auch auf den allgemeinen Anstieg von schädlichen Internetseiten und auf die steigenden Angriffe im Gesundheitssektor hin. Dadurch, dass immer mehr Gesundheitsdaten digital erfasst werden, werden die Datensammlungen aus dem Gesundheitssektor auch immer interessanter für Angreifer.
In Ihrem Instant-Messenger sollten Sie unbedingt darauf achten, nur Links von vertrauenswürdigen Kontakten zu öffnen. Allerdings ist auch das leider kein Allheilmittel, denn sobald ein solcher Kontakt selbst zum Opfer geworden ist und z.B. sein Passwort nach dem Klick auf einen Link verraten hat, kann sein Benutzerkonto für das Versenden von beliebigen Links missbraucht werden.
Sprechen Sie Ihre Kontakte möglichst per Telefon oder Mail an, wenn Sie plötzlich seltsame Links und z.B. englische Nachrichten von ihnen per Instant Messenger erhalten. Falls sie diese Nachrichten nicht abgesendet haben, sollten sie umgehend ihr Passwort ändern.
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