Studie deckt erschreckende Datenschutzgefahren bei Software-Tests auf
In einer Studie des Ponemon Institute ist erschreckendes zutage getreten: In Testumgebungen für Produkttests werden sensible Daten verwendet und einfach oftmals einfach ungeschützt weitergegeben.
Befragt wurden in der Studie Software-Entwickler und an den Tests von Software-Produkten beteiligte Personen, 701 aus den USA und 652 aus Großbritannien. Dabei gaben 77% der befragten aus Großbritannien und 80% der Befragten aus den USA an, bei den Tests der Produkte echte Kundendaten zu verwenden.
Dabei kommen hauptsächlich Daten von Kunden, eigenen Mitarbeitern und Kreditkartendaten zum Einsatz. Problematisch ist allerdings, dass sie Testdaten in solchen Umgebungen meist bei weitem nicht so gut geschützt sind, wie es eigentlich sein müsste und an unterschiedliche Personen weitergereicht werden.
Der Großteil der Testdaten bleibt dabei unmaskiert und wird somit unnötig einem hohen Risiko ausgesetzt, denn gleichzeitig geben 75% der Befragten aus Großbritannien und 82% der Befragten aus den USA angeben, dass innerhalb des letzten Jahres Daten in Ihrem Unternehmen Daten illegal kopiert und weitergegeben wurden. Meist waren eigene Mitarbeiter oder Outsourcing-Dienstleister die Ursache.
Wenn Sie für einen Software-Dienstleister Testdaten bereitstellen, damit dieser für Sie entwickelte Anwendungen testen kann, sind auch Ihre Kunden- und Mitarbeiterdaten von solchen Problemen betroffen. Sorgen Sie deshalb am besten schon vor der Weitergabe der Daten an einen Dienstleister für eine Maskierung, bei der die Daten für die Tests geeignet bleiben und trotzdem später nicht auf einzelne Personen oder Unternehmen zurückzuführen sind.
Die Vollständige Studie steht Ihnen nach einer Registrierung bei dem Auftraggeber der Studie, Micro Focus, zur Verfügung.
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